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20. November 2025

Julia-Koppers-Gesamtschule und Stadt Borken weihen neue Gebäude ein

Schulleiter Axel Heinz eröffnet das Oberstufenzentrum an der JKG in Borken

Am Samstag, dem 15.11.2025 wurde die neue Sporthalle und das neue Oberstufengebäude der Julia-Koppers-Gesamtschule in einem feierlichen Festakt eingeweiht. Zeitgleich fand an beiden Standorten, in Borken und in Raesfeld, der Tag der offenen Tür statt.

Schulleiter Axel Heinz freute sich am Samsag sichtlich nach der jahrelangen Planungs- und Bauzeit, die Gäste zur feierlichen Eröffnung des Oberstufengebäudes und der Zweifachsporthalle der Julia-Koppers-Gesamtschule zu begrüßen. Sein Dank galt den Vertretern aus Politik und Verwaltung, den Architekten und Handwerkern und allen, die am Gelingen beteiligt waren.

Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing war erfreut, dass ihr Amtskollege aus Raesfeld Dirk Kuhlmann und auch sein Vorgänger Martin Tesing nach Borken gekommen waren, und bedankte sich bei den vielen Akteuren und den Kirchenvertretern. Sie lobte den besonderen Moment als Meilenstein für die Stadt. Man habe lange um Lösungen ringen müssen. „Was wir gemeinsam für Raesfeld, Borken und die Umgebung erreicht haben, sucht seines Gleichen“, sagte sie und lobte die überparteiliche Lösungsfindung. Es sei genau die richtige Entscheidung für den Standort gewesen. 17 Millionen hat das Projekt nach ihren Angaben gekostet, sechs Millionen am Borkener Standort und weitere 7,9 Millionen für die neue Zweifachsporthalle, doch sei man damit im Rahmen geblieben. „Die Julia-Koppers-Gesamtschule werden wir so in die Zukunft bringen“, kündigte sie an.

Der Schulleiter berichtete humorvoll über den wilden Ritt in den Jahren der Planung und des Bauens, von der Gründung der Gesamtschule 2016 über die Standortfrage, die bis 2021 anhielt, als dann die Bauzeit begann. „Putins Angriffskrieg 2022 ließ alles teurer werden und die Fassade aus Sibirischer Lärche war nicht mehr möglich. Ich war erst Gegner der vielen Farben, jetzt habe ich mich an die Farbe gewöhnt“, berichtete er. Als 2023 der Abriss begann und die Aufstockung folgte, waren die Arbeiten nicht mehr nur in den Ferien machbar. Er sei dankbar für den guten Draht zum Bauleiter. Als er dem mitteilte: „Die Schüler singen alle WDR 4 mit“, sorgte der dafür, das das Baustellenradio verstummte. „Wir haben alles gut gewuppt, mit einem Quäntchen Humor“, schloss er.

Die Schulsprecherinnen Inessa Blicker und Hannah Rehmann berichteten über den Beginn eines neuen Kapitels, auf den sie lange warten mussten, und die Chance ihren Schulalltag aktiv mitzubestimmen. Unterhaltung bot der eindringliche Poetry Slam von Marie Basten, Leony Baumann und Luna Sarnelli zum Thema Zukunft.

Neben dem Festakt bot sich für alle Interessierten auch die Möglichkeit die neuen Räume kennen zu lernen. Fachräume waren geöffnet und Lehrer und Schüler standen für Gespräche bereit. Im Physikraum demonstrierte die Lehrerin Nicole Seeger mit einem Tennisball mit Sensor, wie Beschleunigung aufgezeichnet werden kann. Jürgen und Jutta Raupach stellten interessierte Fragen. „Wir haben in der Zeitung gelesen, dass die Schule fertig ist und schauen uns um. Das ist gut angelegtes Geld, die Kinder lernen was“, lobte Jutta Raupach. „Es ist sehr interessant das alles mal selber zu sehen“, stimmte ihr Mann zu.

Eine Gruppe Frauen kannte die Schule noch aus ihrer Schulzeit und schwelgte in Erinnerungen. „Wir diskutieren, wer diesen Bereich kennt und welche Räume es waren. Der Boden ist derselbe, aber vieles ist anders. Schön, wenn noch etwas erhalten bleibt und unsere Erinnerungen“, sagte Verena Paulissen. Die neue Gestaltung kam bei den Freundinnen aber auch gut an. „Die neuen Möglichkeiten für die Schüler sind gut und farblich ist es jetzt ganz freundlich“, fanden sie.

Quelle: Borkener Zeitung, Ausgabe vom 17.11.2025